Rundbrief 01 - 2019


HERZLICH WILLKOMMEN ZU MEINEM RUNDBRIEF IM JANUAR 2019

Plagemann

Ich bin sicher, dass es auch dieses Jahr wieder interessante Uhren zu entdecken gibt. Das wäre doch ein toller Vorsatz für das Jahr. Abnehmen oder das mit dem Sport ist am Endes des Monates sowieso vergessen, aber schöne Uhren für sich entdecken……!
Das bekommen wir sicher hin.

Welche Uhr war denn im vergangenen Jahr Ihr Favorit?
Ich fand die Newport Trophy vom Newsletter November eine sehr attraktive Uhr, vor allem wegen dem Zifferblatt.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

es grüßt Sie
Uhrmachermeister Plagemann

 

 

Sinn – 212 KSK

SINN 212KSK

Das Kommando Spezialkräfte, kurz KSK, wurde 1996 mit dem Schwerpunkt zur Rettung und Evakuierung deutscher Staatsbürger aufgestellt. Anläßlich des 20-jährigen Jubiläums wurde von Sinn vor zwei Jahren eine Sonderedition herausgegeben. Diese Uhren waren jedoch den Sonderstreitkräften vorbehalten und damit auch die Öffentlichkeit eine dieser schönen Uhren tragen kann, wurde eine leicht veränderte Version kreiert. Und genau diese Uhr möchte ichIhnen heute vorstellen.

Die Uhr ist mit ihren 47mm schon deswegen eine imposante Erscheinung, was durch den strengen schwarz/weiß Kontrast der Ziffern und Striche verstärkt wird. Optisch wird die Größe auch durch die schwarze Drehlünette unterstützt. Diese ist tegimentiert und mit einer Hartstoffbeschichtung geschwärzt.

Darauf zu sehen ist die Kompaßrose mit einer 64–Strich-Einteilung. Somit kann man die Lünette zur Bestimmung der Himmelsrichtung verwenden. Die kräftigen Zeiger bieten eine hervorragende Ablesbarkeit, natürlich auch bei widrigen Lichtverhältnissen durch die großzügige Verwendung der Leuchtmasse.

Die Gestaltung der Zeiger lehnt sich an das Logo der Kampftruppe an und stilisiert ein Schwert. Desweiteren findet sich ein mausgrauer Zeiger für eine zweite Zeitzone, die auf 24-Stunden-Basis angezeigt wird. Das 100 bar abgedichtete Gehäuse ist aus U-Boot-Stahl gefertigt, der wie bekannt eine hohe Seewasserbeständigkeit und Festigkeit mit sich bringt.

Das Eta 2893-A2-Automatikwerk wird besonders geschützt durch die AR-Trockenhaltetechnik und der Verwendung des besonderen Öles, das bei Temperaturen von -45°C bis +80°C betriebsfähig ist. Bei all den technischen Besonderheiten merkt man doch, dass die Uhr für den robusten Einsatz konzipiert wurde. Wie immer gibt es dennoch einen winzigen Haken: sie ist auf 300 Stück limitiert, aber es sind noch ein paar Stücke vorhanden.

Also schnell sich eine der letzten Uhren sichern.

Ab 2.480.- €

Weiteres unter: www.sinn.de

 

 

 

Luminox – Atacama Field

Luminox Atacama

Der Schweitzer Uhrenhersteller Luminox hat sich für dieses Modell den Namen einer Wüste geliehen, die in Peru und Chile liegt. Das extreme Wetter dieser Region ist die Meßlatte der Anforderungen, an der sich diese Uhr messen soll.

Das robuste Gehäuse zeugt schon mal davon, wobei es schön abgerundet auch gut unter den Hemdsärmel passt.

Obwohl die Atacama-Wüste zu den trockensten Regionen der Welt gehört, ist die Uhr bis auf 20 bar abgedichtet.

Das zuverlässige Eta 2824 verrichtet präzise seine Aufgabe und gibt die Zeit über gerade Zeiger weiter.

Das Zifferblatt gibt es in zwei Versionen, wobei diese vorgestellte grau/beige Version mit den roten Zahlen mir am besten gefällt.

Es muss nicht immer schwarz sein, aber auch diese Farbe gibt es natürlich.

Wie immer bei Luminox, ist die Nachtsicht durch das patentiert Leuchtsystem nicht zu schlagen und ermöglicht jederzeit einen sehr guten Kontrast.

Falls die Tage beim Trecking in der Wüste sich zu sehr gleichen, dafür kann man auf der Anzeige des Zifferblattes auch erkennen, welcher Wochentag es nun gerade ist.

Zu bekommen ist die Uhr mit Lederband, Metallband oder einem robusten Stoffband in grün.

Preis ab 895.- €

Näheres unter www.luminox.com

 

 

 

Michel Herbelin – die 70ger grüßen

MH CapCamarat

Mit der Linie Cap Camarat sieht man sich an die Uhren erinnert, die vor knapp dreißig Jahren populär waren. Breite Bänder und Zifferblätter mit großen Indices und geraden Balkenzeigern, dazu Zifferblätter in Farbe, gerne mit Querstreifen.

Mit der Wahl des Namens bleibt sich Michel Herbelin treu und bedient sich aus dem maritimen Bereich und zwar einer Landspitze der französischen Mittelmeerküste in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Die Uhr hat, neben den eingangs beschriebenen Attributen, durchaus weitere Werte.

Ein Saphirglas als Sichtfenster, Schweitzer Automatik- oder Quarzwerke bedienen die Zeiger und das kräftige Stahlgehäuse ist auf 10 bar abgedichtet. Die Gehäusegrößen sind übrigens entsprechend der heutigen Größenvorstellung, also 42mm für den Chronographen, über 40,5mm die Herrenuhr und 34,5mm bei den Damenuhren.

Diese liegen damit in der Mediumgröße bei Damenuhren und sind genau richtig so. Die Linie ist komplett ausgebaut worden, will heißen, Sie haben die Wahl zwischen Chronographen, „Drei-Zeiger-Uhren“ für die Dame und den Herren, zum Teil auch im trendigen Bi-Color-Look. Da ist also die Stahluhr auch mit etwas Gold aufgelockert und somit eleganter.

Verschiedene Zifferblattfarben geben weitere Möglichkeiten, seinen eigenen Geschmack einzubringen.

Die Preise fangen bei moderaten 549.- €, wobei selbst die Automatikversion mit 799.- € einen attraktiven Preis hat.

Näheres unter www.michel-herbelin.de

 

 

Sinn - der Kalender

Sinn Wandbildkalender 2018

Jedes Jahr neu bringt der Uhrenhersteller Sinn einen Kalender heraus, der das ganze Jahr über die Sinn-Uhren ganz groß zeigt. Wunderschöne Aufnahmen zeigen Uhren der aktuellen Kollektion und machen Lust auf mehr.

Für 34.- € gehört er Ihnen, übrigens eignet er sich auch hervorragend als Geschenk für den Gabentisch.

Sollten Sie vor haben, sich im Dezember noch eine Sinn an den Arm zu legen, dann schenkt Ihnen die Firma Sinn den Kalender dazu. Die Aktion gilt vom 1. bis 31. Dezember bei jedem Kauf einer Sinn-Uhr.

 

 

Von Privat - Baume & Mercier – sportliche Eleganz

BM 1

Die Modellserie Riviera ist für Baume & Mercier eine Erfolgsserie, die es schon lange gibt und weiterhin geben wird. Da spricht man dann schon von einem zeitlosen Klassiker und schaut gerne hin.

Die vorliegende Version ist mit einer ausgefassten Goldlünette mit 36 Brillanten ausgestattet, die sie zusammen mit dem antharzit-farbenen Zifferblatt zu einer eleganten Uhr macht.

Auch im Zifferblatt hat man 11 weitere Diamanten als Stundenziffern in kleine erhabene Fassungen eingebracht. Zusammen mit dem Stahlband, das ebenfalls mit Massivgold-Elementen versehen ist, hat die Uhr ein ausgewogenes Verhältnis von Gold und Stahl.

Da die Uhr eher zierlich ist, ist sie sicherlich für ein ebenso kräftiges Handgelenk prädestiniert.


Hier die Daten:

BM 2


Marke: Baume & Mercier

Modell/Referenz: Riviera / 5231

Gehäuse/Durchmesser: Stahl und Gold 750 / 25 mm

Glas: Saphir

Wasserdichtigkeit: 3 bar

Band: Stahl/Gold

Werk/Zustand: Quarz Eta / gut

Zifferblatt/Zeiger: grau mit 11 Diamanten / vergoldet mit Leuchtmasse

Kaufdatum: -

Zustand: getragen, leichte Kratzer

Besonderheiten: Brillantlünette

Zubehör: -

Wert: 1425.- €

Technik – kurz und knackig, Wissenswertes aus der Welt des Uhrenbaus

 

 

Technik

 

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute: Uhrmacher, was heißt das? 

Viele fragen sich bei der Nennung des Berufes, ob man da denn was zu tun habe. Wer läßt denn seine Uhr noch reparieren? Und kann man denn da was reparieren?

Es stimmt, es ist lange her, daß ein Uhrmacher wirklich noch Uhren gemacht hat. Heute bezeichnet man ihn schon Mal häßlich als Teiletauscher, was im entfernten Sinne auch oft nicht falsch ist. Seit es vor einigen Jahren aber ein Wiederbeleben der mechanischen Uhr gab, hat das Ansehen des Uhrmachers wieder gewonnen. Lohnt es sich doch eher, eine Uhr zu pflegen, deren Neupreis leicht im vierstelligen Bereich liegt.

Wie sieht nun die Arbeit eines normalen Uhrmachers aus?

Werktisch 2Die hier beschriebene Arbeit ist nur ein Teil des kompletten Arbeitsbereiches eines Uhrmachers. Je nach Arbeitgeber sind von den möglichen Bereichen wie Großuhren, Taschen- oder Armbanduhren, antike Reparaturen bis hin zur Anfertigungen defekter Teile Bestandteil des regulären Arbeitstages. Es ist durchaus möglich, daß Kenntnisse zu allen Arbeiten vom Arbeitgeber erwartet werden. Nicht zu vergessen die Tätigkeit im Verkauf eines Einzelhändlers, die dem Uhrmacher wieder zusätzliche Kenntnisse abfordert.

Hier nun zwei mögliche Arbeitsabläufe.

Der Reparaturvorgang beginnt mit dem Zeitpunkt, an dem die Uhr auf dem Tisch des Uhrmachers landet, in dem er schaut, was der Kunde an der Uhr bemängelt. Diese Angaben werden nun so weit wie möglich nachvollzogen und kontrolliert, wie auch der Rest der Uhr kontrolliert wird. Dazu ist es oft schon nötig, die Uhr zum Teil zu zerlegen. Das Werk wird aus dem Gehäuse genommen, wenn nötig auch noch weiter zerlegt. Ist kein Kostenvoranschlag gefragt, kann nun mit der Reparatur gleich begonnen werden. Oft sind nur Teilarbeiten nötig, wenn zBsp. Krone oder Glas beschädigt sind oder die Uhr wasserdicht gemacht werden soll. Sind die Teile im eigenen Lager vorhanden, werden sie ausgetauscht und die Uhr kann wieder zusammen gesetzt werden. Eine Reinigung des Gehäuses und des Bandes sind vor dem Zusammenbau schon erfolgt und die Uhr wird abschließend überprüft, oft mit einem Probelauf, der über mehrere Tage geht. Die Uhr kann nun wieder abgegeben werden.


Bei einer kompletten Revision wird das Werk soweit wie nötig zerlegt und alle Teile werden in ein Körbchen gelegt. Bis zu drei Körbchen, also drei Uhren, werden von den meisten Reinigungsmaschinen gleichzeitig gereinigt. Alle Teile werden nach der Reinigung penibel auf Verschleiß, Beschädigung oder Rost untersucht. Fehlerhafte Teile werden ersetzt oder wenn möglich bearbeitet, so daß sie wieder ihren Dienst erfüllen können. Das Zusammenbauen erfolgt nun in der vom Hersteller empfohlenen Art und Weise.

Dies betrifft auch jetzt schon den Einsatz von verschiedenen Ölen und Fetten, die in einer bestimmten Reihenfolge und Menge angewendet werden müssen. Äußerste Sauberkeit und die ständige Kontrolle dieser Sauberkeit (Fussel sind immer eine Gefahr) bestimmen den Ablauf. Einzelne Funktionen werden nach deren Fertigstellung überprüft, so daß nach Beenden des Zusammenbaues das Werk wieder voll funktionsfähig ist. Das Werk wird in das gesäuberte Gehäuse eingesetzt und einige Tage lang auf alle Funktionen kontrolliert.
Je nach Werkstatt sind die Aufgaben der Ersatzteilbeschaffung, der Gehäusereinigung und –reparatur, der Erstellung eines Kostenvoranschlages, der Auspreisung der Arbeiten, der Reparaturannahme und –abgabe, der Reparatureinteilung und der Endkontrolle Teil der Arbeit des Uhrmachers.
Je größer die Werkstatt, um so eher werden diese Arbeiten von verschiedenen Mitarbeitern übernommen.


Gearbeitet wird mit beiden Händen mit der Hilfe einer Vielzahl von verschiedenen Werkzeugen. Allbekannt ist die Pinzette, die zum Halten der kleinen Teile unbedingt nötig ist. Hier gibt es schon mindestens zwei verschiedene Versionen, eine kräftige zur normalen Arbeit und eine sehr feine zum Beispiel für die Arbeiten an der feinen Spiralfeder. Weitere Spezialpinzetten übernehmen wieder andere Aufgaben. Die Augen werden unterstützt durch verschieden starke Lupen, die entweder vom Auge fest geklemmt werden, mit einem Bügel an der Brille, oder mit einer flachen Feder um den Kopf gespannt werden.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Bedarf an Werkzeug für die Reparatur von Armbanduhren:


2 Pinzetten
2 Lupen
10 Schraubenzieher
3 Ölgeber
mindestens 5 Öle/Fette
3 Stifte zum Zeigersetzen
Haltestift (Stiftenkloben) für Stege/Wellen
Schleifstein für die Schraubenzieherklingen
2 Haltevorrichtungen zum Halten der Werke
2 Gehäuseöffner
Gerät zum Verschließen der Gehäuse
diverse Feilen
diverse Zangen

 

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Hin und wieder werde ich mich daher melden, denn auch wenn die Uhren die Zeit nicht langsamer machen können, so schaffen sie es doch immer wieder, sie schön und interessant zu präsentieren.

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