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Rundbrief 01 - 2021


PlagemannHerzlich Willkommen zu meinem Rundbrief im Januar2021

Das vergangene Jahr wurde erfolgreich abgeschlossen und wir blicken mit viel Zuversicht auf dieses neue Jahr, das nun vor uns liegt. Was kommen mag, wird sich weisen, aber eines ist wie immer sicher: es wird wieder viele schöne Uhren zu entdecken geben!

 

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


ES GRÜSST SIE
Uhrmachermeister Plagemann



 

Sinn – Modell 358 DIAPAL

MH 16905 15BL

Sie mögen klassisches Design, suchen aber eine Uhr mit dem gewissen Extra? Wie wäre es dann mit diesem Modell der Modellreihe 358, das mit einer weiteren Sinn-Technologie erweitert wurde.

Der instrumentelle Chronograph überzeugt durch Klarheit und Sachlichkeit, die mit einer gewissen Eleganz kombiniert wurden. Dafür stehen die schönen Zeigerformen, der feine Gehäuseschliff und eben das anthrazitfarbene Zifferblatt. Diese Farbe ist den Uhren mit der DIAPAL-Technik reserviert, die eine schmierstofffreie Hemmung darstellt.

Diese Sinn-eigene Entwicklung hatte ich in meinem Technik-Artikel im Mai 2018 vorgestellt und ist ein auf Nanotechnologie basierendes Material. Dieses ist so reibungsarm, dass es kein Schmiermittel benötigt, um einen störungsfreien Lauf der Uhr zu garantieren. Genau geht es hier um die Paletten des Ankers, der mit dem Anker die Verbindung zur Unruh darstellt. Dies bedenkt Sinn denn auch mit einer verlängerten Garantie von fünf Jahren.

Ausgestattet ist die Uhr natürlich auch noch mit weiteren Sinn-vollen Technikdetails. Dazu gehört die Ar-Trockenhaltetechnik, eine Funktionssicherheit bei Temperaturen von -45°C bis +80°C und beidseitig entspiegeltes Saphirglas. Das Deckglas ist dabei ein hochgewölbtes Saphirglas, das aus einem 5 mm starken Rohling mit fünf verschiedenen Krümmungsradien geschliffen wird. Dadurch hat die Uhr wiederum eine ganz eigene Optik, da die hohe Wölbung reizvolle Reflexe mit sich bringt.

Eine Druckfestigkeit von zehn bar sorgt für ein sorgenfreies Handhaben der Uhr, auch wenn es mal etwas sportlicher wird.
Bei der Wahl des Bandes ist man wie gewohnt frei bei einer Auswahl von Leder über Silikon bis Edelstahl.

Preis ab 3440.- €

Näheres wie immer unter www.sinn.de



Michel Herbelin – Octogône

MH 16905 15BL

Eine gekonnte Mischung aus einem femininen Stil, die mit geometrischen Formen verbunden eine moderne Uhr ergeben hat. So kann treffend beschrieben werden, was die französischen Designer kreiert haben.

Das feine, beinahe homogene Stahlband fügt sich nahtlos an das achteckige Gehäuse aus poliertem Stahl an und gibt der Uhr den optischen Vortritt. Diese sitzt oben auf, aber ohne aufzutragen, sondern ist herrlich flach. Das Zifferblatt ist helles oder dunkles Perlmutt, das zugleich Tiefe und Eleganz bringt.

Zwei kleine funkelnde Steine geben der Uhr weitere Stilelemente, während die Stundenmarkierung dezent mit kleinen runden, aufgesetzten Knöpfen markiert werden. Ein Saphirglas schützt das im inneren liegende Schweizer Quarzwerk genauso wie eine 3-bar-Abdichtung.

Mit 24,5 x 24,5 mm ist die Uhr genau richtig, um elegant wirken zu können.

Preis ab 499.- €

Näheres unter www.michel-herbelin.de



Angebot von Privat – Universal Genève

SINN 1736 I4N

Diese schicke Armbanduhr kommt aus gutem Schweizer Hause und hat den feinen Stil des Understatements, schlicht, aber dennoch mit edlem Auftritt, dazu weiche Bandelemente.

Sie hat viele schöne Details. Besonders das Zifferblatt mit seinen römischen Appliken und der zarten Minuterie, hat mit dem Blauton schon Klasse. Die Lanzenzeiger vollenden das Bild und machen sie zu einer feinen Uhr.

Früher als Herrenuhr gedacht, ist sie heute durchaus sowohl von Herren als auch von Damen zu tragen.


Hier die Daten:

SINN 1736 I4NMarke: Universal Genève

Modell: -

Gehäuse/Durchmesser: Stahl / 36 mm

Glas: Saphir

Wasserdichtigkeit:30 bar

Band: Stahlband

Werk/Zustand: Eta 2824 / sehr gut

SINN 1736 I4NZifferblatt/Zeiger: blau / Stahl

Kaufdatum: circa 1997

Zustand: sehr gut

Besonderheiten: -

Zubehör: -

Wert: 700.- €

 

 

Technik – kurz und knackig

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute:  Das Halb-Stunden-Schlagwerk

Repetitionstaschenuhr 1Ein Schlagwerk einer Wanduhr oder dergleichen kann auf verschiedene Art und Weise die Zeit akustisch angeben. Die zwei häufigsten Melodien sind der Westminster-Schlag und der sogenannte Bim-Bam oder Halb-Stunden-Schlag. Über den letzeren möchte ich heute berichten.

Neben dem Gehwerk, das sich um die optische Zeitanzeige kümmert, gibt es einen weiteren Strang an Rädern, der sich um die Akustik sorgt. Es gibt also ein zweites Federhaus, das die benötigte Kraft liefert. Anschließend sind es meist fünf weitere Räder, die für das Schlagwerk tätig sind. Dazu kommen auf der Zifferblattseite weitere Hebel und Scheiben, die dafür zuständig sind, dass die Uhr auch die richtige Anzahl an Gongschlägen erklingen lässt. In den heutigen Werken sind ausschließlich Rechenwerke verbaut.

Diese sind zuverlässig und verzeihen auch mal ein Rückwärtsdrehen der Zeiger, ohne dass der Schlag durcheinander kommt und weiterhin die angezeigt Zeit schlägt. Der Ablauf wäre wie folgt: auf der Zentralachse der Zeiger sitzt eine Scheibe mit zwei bodenförmigen Zähnen, die sich genau gegenüber liegen. Dies Welle dreht sich ein Mal in 12 Stunden.

Der kleinere Zahn hebt einen Hebel soweit an, dass er eines der Schlagwerksräder (fast) frei gibt. Auf jenem Rad sitzt ein Stift, der an diesem Hebel zum Stehen kommt und das Räderwerk anhält. Das freigegebene Rad dreht sich circa eine halbe Umdrehung, bevor es wieder von einem anderem Stift und Rad und Hebel wieder angehalten wird. Das ist der sogenannte Vorlauf, der den Rechen freigibt.

Dieser Hebel fällt nun gerade soweit ab, dass der Rechen nur um einen Zahn abfällt. Nach ein paar Minuten wird nun auch der zweite Stift freigegeben und das Räderwerk kann sich drehen. Ein paar weitere Hebel und Scheiben sorgen nun aber dafür, dass der Rechen gerade so oft zurück geschoben wird, wie er gefallen ist. Zur halben Stunden eben nur einen Zahn, sprich ein Bim/Bam.

Der zweite Zahn auf der Zentralachse ist höher und gibt 30 Minuten später den Rechen zum Vorlauf ganz frei. Dieser fällt nun auf eine schneckenförmige Scheibe mit zwölf Stufen, die ebenfalls auf der Zentralachse sitzt und tastet die aktuelle Stundenzahl ab. Nun können die Hebel den Rechen so lange um jeweils einen Zahn zurückschieben, bis das Ende erreicht ist und das Räderwerk gestoppt wird. Es wurde dann solange Bim/Bam geschlagen, wie viele Zähne vom Rechen und der schneckenförmigen Scheibe ertastet wurden.

Der Schlag selber wird von einem Rad im Räderwerk und ein paar Hebeln erzeugt, die mit ein, zwei oder drei Hämmern auf Gongstäbe oder Glocken schlagen. Das ist wiederum komplett unabhängig vom System des Halb-Stunden-Schlages.

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