Rundbrief 02 - 2019


HERZLICH WILLKOMMEN ZU MEINEM RUNDBRIEF IM FEBRUAR

Plagemann


Hinter den Kulissen sind zu dieser Jahreszeit alle Uhrenfirmen eifrig dabei die neue Kollektion für dieses Jahr vorzubereiten.

Auch wenn die Vorfreude da ist und man gespannt auf das Kommende wartet, gibt es jetzt noch schöne, schicke und gute Uhren in der aktuellen Kollektion zu entdecken.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

es grüßt Sie
Uhrmachermeister Plagemann

 

 

Sinn – 6200 WG Meisterbund

SINN 6200WG

„Verachtet mir die Meister nicht, und ehrt mir ihre Kunst!“.

Mit dieser Passage aus der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ bezieht sich Sinn auf das Meisterstück, das aus der Zusammenarbeit dreier Meister hervorgegangen ist. Gemeint sind dabei die Firma Uhren-Werke-Dresden (UWD), die Sächsische Uhrentechnologie GmbH (SUG) und Sinn selber. Während Sinn sich um das Design gekümmert hat, lieferte die SUG die Fertigkeiten, um das Gehäuse in vollendeter Präzision zu produzieren.

Die UWD kümmerte sich um das Herzstück der Uhr, um das Werk. Es ist ein wahres Meisterstück mit optischen wie technischen Highlights. Ein fliegend befestigtes Federhaus (siehe Technik-Artikel) ist ein solches Paradebeispiel für Präzision. Weitere Besonderheiten finden sich rund um die Unruh. Auf der Unruh platzierte Exzentergewichte ermöglichen ein sehr exaktes Auswuchten des Unruhreifens.

Über ein aufwändiges Rückersystem lässt sich zudem der Gang der Uhr sehr komfortabel und genau einstellen. Ein Sekundenstopp ermöglicht dem Träger dann auch ein sekundengenaues Einstellen der Zeit. Für die Lagerung der Räder und Unruh wählte man einzelne Kloben für jedes Rad, was optisch absolut fantastisch wirkt.

Filigran und förmlich nach Präzision schreiend. Da sind keinerlei Fehlertoleranzen erlaubt, sonst laufen die Räder nicht optimal in Harmonie. Sehr harmonisch ist auch die Wahl von Neusilber für die Werkkonstruktion. Farblich passt dieses Metall hervorragend zum Weißgold des Gehäuses.

Alle Flächen sind fein poliert oder matt veredelt worden. Das guillochierte und grau galvanisierte Zifferblatt ist formvollendet mit eleganten arabischen Ziffern versehen. Zusammen mit der kräftigen Minuterie bietet die Uhr ein Bild, von dem das Auge sich nur schwer trennen kann.

Der Preis ist 14.500.- € und die Uhr ist auf 55 Stück limitiert.

Näheres unter www.sinn.de

 

 

Abeler & Söhne – klassische Eleganz

AS002

Die ruhige und bodenständige Ader der Münsterländer findet sich immer wieder in der Kollektion von Abeler & Söhne wieder.

Trotzallem sind die Uhren zeitgemäß und aktuell. Das schlichte Zifferblatt mit den beiden römischen Ziffern sowie die Zeigerform geben der Uhr das klassische Antlitz, während die Gehäusegröße von 40 mm und die breiten polierten Flächen der Uhr einen Platz in der aktuellen Mode sichern.

Ob nun vergoldet oder mit dem weißen Zifferblatt oder gar der besonders elegante graue Hintergrund, entscheidet alleinig Ihr Geschmack. Wie immer verrichtet ein Schweizer Quarzwerk zuverlässig seinen Dienst, während ein Saphirglas und eine 3-bar-Abdichtung Schutz liefern.

Die Abdichtung reicht vollkommen aus, denn diese Uhren fühlen sich bei Hemd und Hosen am wohlsten und überlassen die anstrengende Gartenarbeit lieber kräftigeren Kameraden.

Ab 219.- €

Näheres unter www.abeler-soehne.de

 

 

 

Michel Herbelin – der Newport Chronograph

MH 255

Michel Herbelin‘s Erfolgserie Newport beherbergt viele Variationen, die von der schlichten Drei-Zeiger-Uhr bis hin zum Chronographen alles bieten.

Was sie jeweils verbindet, ist der typische Mittelanstoß des Bandes mit der markanten Nut. Prägend ist auch der breite Rand des Gehäuses mit dem eingravierten Modellnamen Newport. Aber nun zu der Uhr, die ich Ihnen heute vorstellen möchte.

Gleich drei Versionen gibt es von diesem Chronographen, der sich so wohltuend von der Masse seiner Kollegen abhebt. Der Mix an Farben macht es hier aus. Der Panda-Look – ein herrlicher Ausdruck – mit seinen dunklen Hilfszifferblättern auf dem weißen Hintergrund wird von einer dunkelblau/grauen Lünette eingerahmt und ist somit eher zurückhaltend.

Schon etwas prägnanter ist der sportliche Auftritt des dunkelgrauen glatten Zifferblattes der zweiten Version. Schicke rote Farbtupfer auf dem Zifferblatt, den Zeigern und auf dem Band mit seinen roten Nähten lassen Assoziationen zu einem bekannten Sportwagen aus Italien aufkommen. Die dritte Version aber kommt selbstsicher daher in seiner Kombination von Roségold-Tönen und dem feinmelierten Zifferblatt.

Auch wenn das Lederband, das übrigens mit einer Faltschließe kombiniert ist, eine sportliche Doppelnaht vorzeigt, ist die Uhr so elegant, dass sie gut mit Hemd und Krawatte zu kombinieren geht.

Noch ein paar Fakten zur Technik: Saphirglas, zehn bar Wasserdichtigkeit, verschraubte Krone und das Valjoux 7750 Automatikwerk.

Sie kosten jeweils 2.495.- €

Näheres unter www.michel-herbelin.de

 

 

Von Privat - Eterna – sportlich mit Pininfarina

Eterna 1

Eterna hat mit dem berühmten Designer Pininfarina diese schöne Uhrenlinie kreiert.

Daraus entstanden ist eine Uhr, die ein außergewöhnliches Stahlband als deutlichstes Merkmal besitzt.

Die Uhr selber ist eine Mischung aus Klassik – das Waffelmuster des Zifferblattes und die Zeigerform - und Moderne durch das schlichte Gehäuse.

Die Uhr ist limitiert und trägt die Nummer 125, also eine sehr kleine Nummer.

Zusammen mit dem soliden technischen Hintergrund der Schweizer Technik ist es eine schicke Uhr für viele Gelegenheiten.


Hier die Daten:


Eterna 2Marke:
Eterna

Modell/Referenz: Pininfarina / 1408.41

Gehäuse/Durchmesser: Stahl / 34 mm

Glas: Saphir

Wasserdichtigkeit: 12 bar

Band: Stahl

Werk/Zustand: Kaliber Eta 2892-A2 Automatik / gut

Zifferblatt/Zeiger: versilbert / mit Leuchtmasse

Kaufdatum: 1997

Zustand: getragen, leichte Kratzer

Besonderheiten: limitiert, Nr. 125

Zubehör: mit Originalbox und Papieren

Wert: 790.- €

 

 

Technik

 

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute:  Das fliegende Federhaus

In der Sinn 6200 habe ich das fliegende Federhaus erwähnt, weil es eine technische Besonderheit darstellt. Ein normales Federhaus lagert zwischen der Brücke und der Platine auf dem Federkern, der durch das Federhaus geht und jeweils oben und unten mit einem Zapfen in seinen Lagern steht.

Im 19ten Jahrhundert kamen in Taschenuhren dann diese fliegenden Federhäuser auf, die zur Platzersparnis erfunden wurden. Dazu hat man den Federkern auf der Unterseite des Federhauses enden lassen und das Federhaus hängt, bzw. fliegt nun. Befestigt und gehalten wird es nun alleinig durch die obere Montage über das Sperrrad an der Brücke.

Da die gesamte Kraft nun an einem Punkt „arbeitet“, ist diese Version nicht ohne Komplikationen. Ist man nicht sorgfältig in der Wahl der Materialien und in der Konstruktion, hat man nicht sehr lange Freude an dieser Uhr.

Das Federhaus kann sich dann immer schräger hängen, so dass irgendwann der Eingriff zum nächsten Rad nicht mehr stimmt oder es gar zum Kontakt zur Platine etc. kommt.

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