Rundbrief 05 - 2020


PlagemannHERZLICH WILLKOMMEN ZU MEINEM RUNDBRIEF IM MAI 2020

Das Leben geht weiter, fühlt sich aber anders an. Selbst der April ist durcheinander gekommen und war ohne Wetterkapriolen nur sonnig und schön. Zum Glück, denn die gute Laune dadurch war in diesen Zeiten sehr willkommen. Gut gegen eine schlechte Stimmung sind die neuen Uhren aus Frankfurt.

Obwohl Uhren doch immer Glückshormone freilegen, oder?

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


ES GRÜSST SIE
Uhrmachermeister Plagemann



 

Sinn – Neues aus Sossenheim

SINN 1736 I4N

Die neue U1 50 besticht durch ihre Robustheit und klare Ablesbarkeit in einer komfortabel tragbaren Größe von 41 mm Durchmesser. Für diese Eigenschaften steht die Modellreihe U50.

Hier hat man an die schmaleren Handgelenke gedacht, die auch gerne eine sportliche tragen möchten.

Durch ihr markantes Auftreten und ihre Eigenständigkeit wird die Uhr nun weitere Anhänger finden.


Ab 1990.- €



 

 

SINN 1736 I4NDie 1739 St I S besitzt ausgewählte Elemente früherer Stilrichtungen und zeigt sich damit traditionsbewusst. Silberfarbene Zeiger, von Hand aufgesetzte Appliken und ein schwarzes Zifferblatt, das zusätzlich mit Sonnenschliff veredelt wurde: Es ist dieses stilvolle Arrangement mit seinen gestalterisch ansprechenden Einzelheiten, das aus einer besonderen Uhr etwas Außergewöhnliches entstehen lässt.

Mit einem Durchmesser von 39 mm hat sie eine Größe, die genau richtig ist für eine solch feine Uhr. Auch die Modelle 1739 St I 4N und 1739 Heimat sind nun in diesem vergrößerten Durchmesser zu bekommen.


Ab 1890.- €

 

 



SINN 1736 I4NDer markante Sekundenzeiger in der neuen 556 A RS sticht sofort in das Auge.

Dies ist auch, was die Neuheit darstellt, denn in den Uhren der bestehenden Kollektion sind alle Zeiger weiß. Nun hat die Uhr aber ein noch markanteres Gesicht und ist attraktiver geworden.

Ab 960.- €

 

 

 

 

Abeler & Söhne - …geht tauchen

SINN 1736 I4N

Sie werden vielleicht sagen, dass Sie eine Taucheruhr schon mal gesehen haben und überhaupt. Trotzdem möchte ich Ihnen diese neue Uhr aus dem Münsteraner Traditionshaus vorstellen. Das klare Zifferblatt mit den großen Leuchtziffern in eckig, rund und spitz gibt es in blau und schwarz.

Die beiden Zeiger sind großflächig mit einer deutlichen Spitze, was zusammen ein sehr gutes Ablesen bei Tag und bei Nacht ermöglicht. Der obligatorische Drehring ist mit einem schwarzen Keramikring ausgestattet, was sich auf eine lange saubere Optik auswirken wird.

Das stabile Edelstahlgehäuse ist auf 20bar abgedichtet und mit einem gewölbten und innen entspiegelten Saphirglas ausgestattet. Innen tickt das automatische Werk vom Schweizer Hersteller Ronda zuverlässig bei Tag und Nacht.

Mit 44 mm keine kleine Uhr, aber immer noch gut tragbar für die meisten Handgelenke. Schön, und wann geht es nun zum Tauchen?


Preis 869.- €

 

 

 

 

 

Angebot von Privat - Rolex Oyster – der Klassiker aus Genf

SINN 1736 I4N

Die Rolex Oyster kennt man. Beinahe unverändert seit Jahrzehnten ist diese Uhr ein begehrter und beliebter Zeitmesser.

Diese Uhr hier hat ein leicht rosé-farbenes Zifferblatt, was ihr ein elegantes Auftreten bringt.

Hier die Daten:

Marke: Rolex

Modell: Oyster Perpetual Datejust

SINN 1736 I4NGehäuse/Durchmesser: Stahl/Gold / 26 mm

Glas: Saphir

Wasserdichtigkeit: 10bar

Band: Original Stahl/Goldband

Werk/Zustand: Automatik  / gut

Zifferblatt/Zeiger: vergoldet / vergoldet

Kaufdatum: 1988

Zustand: gut

SINN 1736 I4NBesonderheiten: -

Zubehör:  mit Papieren, ohne Box

Wert:  2800.- €

 

 

 

Technik

 

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute:  Wenn das Pendel humpelt

Unbenannte Anlage 00015Am Häufigsten passiert dieses Missgeschick, wenn die Putzmarie die Wanduhr entstaubt hat. Die Uhr hat zwar anschließend ein staubfreies Gehäuse, aber sie läuft nur noch ein paar Minuten und bleibt dann trotzig stehen. Wenn man sich das Ticken der Uhr nun bewusst anhört, dann meint man, die Uhr humpelt. Das Tick/Tack ist dann ungleich, eher ein Tick/TACK. Der TACK ist viel schneller als der Tick und das Pendel schwingt in eine Richtung kürzer.

Würde man nun die Uhr in eine Richtung schief hängen, würde die Uhr sicher wieder laufen. Welche Richtung nötig ist, hängt davon ab, ob das Tick oder Tack verändert wurde.
Um das Phänomen zu erklären, kommt nun der kleine Ausflug in die Technik. Meist wird in Pendeluhren der Graham-Gang verwendet, der in seiner Aufgabe vergleichbar mit dem Schweizer Ankergang der Armbanduhren ist. Anstatt Unruh, Anker und Ankerrad hat man nun Pendel, Anker und Ankerrad.

Die Kraft kommt wie gewohnt zum Ankerrad und zum Anker, wo das Pendel eingehakt ist. Das Zusammenspiel zwischen Anker und Ankerrad sollte immer gleich sein, um das Tick/Tack zu gewährleisten. Nun wird es anders und kompliziert. Das Werk ist fest mit dem Gehäuse verbunden und das Pendel entweder am Gehäuse oder Werk. Das ist nicht weiter wichtig, wichtig ist aber, dass das Pendel mit dem Anker in einer bestimmten Position zum Ankerrad steht.

Dieses Verhältnis ist aber justierbar, damit es eben immer genau sein kann. Dazu hat man dem Anker eine Verbindung zum Pendel gegeben, die mit einem Presssitz versehen ist. Diese Pendelführung wird eingestellt, wenn man das Werk im Gehäuse montiert hat und das Gehäuse in alle Richtungen austariert hat. Nach dem Einrichten des Pendels hängt es im Stillstand mittig unter dem Werk und hat somit in jede Pendelausschlagsrichtung den gleichen Weg zu schwingen.

Eben Tick/Tack. Jetzt bekommt das Gehäuse/Werk beim Staubwischen des Gehäuses einen Schubs und das Pendel wird heftig in eine Richtung bewegt. Es schwingt über den regulären Umkehrpunkt und kann das auch wegen des Presssitzes der Ankerführung. Ups, schnell das Gehäuse wieder ausrichten, ist ja sonst nichts passiert. Bis auf dass die Uhr nun humpelt. Der eine Pendelweg ist kürzer als der andere, also Tick/TACK.

Was jetzt fehlt, ist ein Justieren des Pendel/Anker Verhältnisses, um den beiden Klauen des Ankers und den Zähnen des Ankerrades wieder auf jeder Seite ein gleichtiefes Eintauchen zu ermöglichen. Dazu benötigt man Fingerspitzengefühl, ein gutes Gehör und Geduld. Und das Wissen über das Warum, Wieso und Weshalb. Aber dafür sind wir ja da.



 

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