corona 4912186 640Geänderte Öffnungszeiten: Mo-Sa  9 - 12 Uhr !
Weitere Termine auf Anfrage:  0 60 52 - 55 33

Rundbrief 05 - 2021


PlagemannHerzlich Willkommen zu meinem Rundbrief im Mai 2021

Der angekündigte Frühling wird noch mal kurz durch eisige Temperaturen zurück gehalten. Da ist es doch schön, wenn man sich mit schönen Uhren die Zeit vertreibt.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


ES GRÜSST SIE
Uhrmachermeister Plagemann



 

So bin ich für Sie da

 Außenansicht GeschäftMeine Geschäftszeiten habe ich den aktuellen Begebenheiten angepasst und bin bis zum Ende des Lockdowns am Vormittag von 9.00 bis 12.00 Uhr im Geschäft anzutreffen, um Ihre Reparaturen zu empfangen oder abzugeben.

Nach Absprache bin ich gerne auch nachmittags für einen Termin bereit.

Der Verkauf ist leider etwas eingeschränkt, was bedeutet, dass ich bestellte Ware aushändigen darf. Eine Beratung kann ich aber nur telefonisch anbieten, was ich aber gerne mit Ihnen durchführe.

Aktuelle Zeiten erfahren Sie auf meiner Webseite www.uhren-plagemann.de, falls sich was ändert in der Gesetzgebung.

 

 

Sinn – Neue Modelle

Im letzten Newsletter habe ich neue Modelle vorstellen können und kommen weitere.

SINN 358SaBE358 Sa Flieger D S und B E – der Fliegerchronograph mal außergewöhnlich
Die beiden Variationen des bekannten Modells 358 sind so unterschiedlich zu einander wie es nur geht. Die „D S“ spricht mehr den klaren, design-orientierten Uhrenfreund an, während die neue „B E“ den etwas verspielteren und farben-mutigen Träger interessieren dürfte. Mit der schlichten Grundform dieser Uhr ist das Modell sicher als klassische Uhr zu bezeichnen.

Diese beiden Zifferblätter jedoch bringen der Uhr eine neue Seite, die sie sehr gut tragen kann. Das kratzmatte Design der „D S“ wird von Hand erzeugt und ist deswegen bei jeder Uhr anders. Der edle Grundton erzeugt mit den Kratzern eine interessante, wilde und doch klare Optik, die dennoch eine optimale Ablesbarkeit mit sich bringt.

SINN 358SaBEDie blaue „B E“ besticht mit dem dunkelblauen Farbton, der durch den drunter liegenden Sonnenschliff eine ganz eigene Eleganz bekommt. Zusammen mit den elfenbeinfarbenen Ziffern, Indizes und Zeigern ergibt sich eine farblich fein abgestimmte Komposition.

Natürlich besticht auch dieser 358 Fliegerchronograph mit der ihm angeborenen Klarheit und Schlichtheit.

Beide Uhren sind natürlich echte Sinn-Uhren. Das sieht man an den technischen Details, wie dem hochgewölbten Saphirglas, der Über- und Unterdruckbeständigkeit, der AR-Trockenhaltetechnik und dem automatischen Chronographenwerk SW500, das durch einen Glasboden sichtbar ist.

Preis: ab 2750.- € mit Lederband

 


SINN 104StSaIMG104 St Sa I MG – Grün!

Genauer gesagt metallisch grün, daher das Kürzel “MG”. Das fein schimmernde Zifferblatt ergänzt die beliebte Modellreihe 104 mit einer Farbvariante, die sich erfreulich abhebt von der schwarzen Masse der Zifferblätter.

Extrovertiert kann man als Bezeichnung dazu schreiben, denn zurückhaltend ist der leuchtende Grünton sicherlich nicht. Klasse!

Zu den technischen Details der 104-Serie brauche ich sicherlich nichts sagen, oder? Sinn halt. Siehe oben.
Preis: ab 1250.- €

 

Die letzten drei Neuheiten stelle ich Ihnen im Detail im nächsten Monat vor. Das wären drei Versionen  der  Damenlinie 434.


Näheres unter www.sinn.de

 

 



Michel Herbelin – zurück in die Art Déco Zeit

MH 16905 15BL

Genau in diese Epoche vor dem zweiten Weltkrieg hat man diese Uhrenlinie gelegt und nun mit einem weiteren Modell ergänzt. Bislang waren die Uhren der Art Déco-Serie gradlinig, jetzt ist eine etwas weichere Linienführung dazugekommen.

Die leicht tonneau-förmige Gehäusevariante macht die Uhr äußerst attraktiv. Richtig schön ist die Zifferblattversion mit den arabischen Ziffern, die sich um die eckig gestaltete Minuterie gruppieren. Wer lieber römische Ziffern bevorzugt, mag beruhigt sein, denn auch an ihn hat man gedacht.

Die kleine Sekunde ist stilecht im unteren Teil der Anzeige angeordnet und vervollständigt das Bild einer edlen Uhr. Mit 30x35,5mm ist die Uhr nicht wirklich groß, aber sicherlich trotz allem auch an einem schmalen Herrenhandgelenk tragbar. Aber so manchen Damenarm wird sie sehr gut schmücken.

Zur Wahl steht dieses Modell mit einem mechanischen Handaufzugswerk (nur römisches Zifferblatt) oder einem Quarzwerk und desweiteren mit braunem oder schwarzem Lederband.


Preise: in limitierter Stückzahl mit Mechanik für 1295.- € und in Quarz für 399.- €

Näheres unter www.michel-herbelin.de


 

 

Sinn – limitiert

Ab und zu werde ich angerufen und gefragt, ob ich diese oder jene Uhr auf Lager hätte. Oft sind es Modelle, die wegen einer limitierten Stückzahl nicht mehr lieferbar sind. Nachfolgend gebe ich Ihnen einen Überblick über die Modelle, aus denen Sie sich noch eine limitierte Rarität aussuchen können.

Vorrätig habe ich momentan:

  • R 500 – der neue schräg schöne Chronograph
  • 856 B-Uhr – Reminiszenz an frühere Zeiten
  • U 1 Deutsche Wiedervereinigung – schwarz – rot – gold
  • 910 – cremefarbene Rarität
  • 756 III – blau/grau/orange Schönheit
  • 103 St G – grasgrün
  • 144 St S - (fast) ganz in schwarz
  • U 1 DS - schön verkratzt

Näheres unter www.uhrmacher-plagemann.de




Abeler & Söhne – Glanzvoll

AS DAU003Diese Uhren glänzen, nicht nur im reellen Sinne, sondern auch im übertragenen. Durch eine feine Hochglanzpolitur glänzen das Gehäuse, die schöne Zwiebelkrone und auch die Zeiger. Aber die Uhr glänzt auch mit einigen Designelementen, die der Uhr ein gewisses Extra geben.

Besagte Zeiger sind keine reinen Balkenzeiger, sondern laufen etwas zu zum Ende hin. Genauso die Indizes, die auf dem fein geriffelten Zifferblatt die Unterteilung bieten. Eine zarte Minuterie umschließt das Zifferblatt, das durch eine dezentrale Sekunde aufgewertet wurde. Der dazu gehörige Zahlenkranz geht über die Mitte und somit an der Zeigermitte vorbei, was optisch eine nette Abwechslung ist. Die 43 mm geben der Uhr eine angenehme Größe, so dass diese schmucke Uhr auch am kräftigen Arm gut zur Geltung kommt.

Wie immer bei Abeler & Söhne, haben auch hier die Münsteraner wieder ein gutes Paket der Technik geschnürt. Ein Schweizer Quarzwerk, ein stabiles Saphirglas und eine 5-bar-Abdichtung bieten eine solide Basis für ein langes Uhrenleben. Das Modell gibt es in drei Versionen: Zifferblatt in blau, in silbern und in edlem anthrazit.

Ab 289.- €

www.abeler-soehne.de


 

 

Technik – kurz und knackig

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute:  Das Schloßscheibenschlagwerk

SINN R500 technikMit dem Schloßscheibenschlagwerk wird eine Art der Technik genannt, die das Schlagwerk einer Uhr steuert. Die Schloßscheibe ist eine kreisrunde Scheibe, die jedoch in der Regel nicht mehr eine geschlossene Form hat, sondern auf vier Schenkel und einen breiten Rand reduziert wurde. Das Besondere sind nun Erhebungen am Rand der Scheibe.

Elf unterschiedlich lange Nasen sind jeweils mit einer Lücke unterbrochen, die auf einer Seite steil abfallend ist und auf der gegenüberliegenden Seite eine Schräge aufweist. Die Schloßscheibe sitzt auf der Welle eines Rades, das zum Räderwerk des Schlagwerkes gehört.
Eine Hebelatur, beginnend in der Nähe der Achse und auf der Seite der Zeigerwelle (Zifferblattseite), setzt nun jede halbe Stunde einen Ablauf in Gang.

Das Räderwerk des Schlagwerkes setzt sich also in Gang und die Schloßscheibe dreht sich. Ein Hebel liegt seitlich an der Schloßscheibe an und tastet diese ab. Solange der Hebel oben auf einer der Nocken liegt, kann das Räderwerk nicht blockiert werden.

Die eingangs erwähnte Hebelatur besteht nämlich aus verschiedenen Hebeln, die auch in das Räderwerk hineinreichen. An zweien der Räder im Räderwerk sind Stifte am Zahnkranz angebracht, die mit diesen Hebeln interagieren können. Wenn denn die Schloßscheibe dies zulässt. Wie gesagt: solange der Abtasthebel auf einer Nocke aufliegt, passiert nichts und das Räderwerk dreht sich und das Schlagwerk bimmelt. Kommt nun der Abtasthebel in eine der Lücken, fällt er also etwas nach unten. Dadurch kommt dann einer der weiteren Hebel in den Eingriff eines der besagten Stifte. Stift und Hebel blockieren nun den Ablauf und die Uhr hört auf zu schlagen.

Bis eine halbe Stunde später ein Hebel durch einen Stift (im übertragenden Sinne am Minutenzeiger unten an der Basis des Viertelrohres) den Abtasthebel wieder anhebt, der Stift im Räderwerk kommt frei und schon geht das Geläut wieder los.
Warum elf und nicht zwölf Erhebungen? Zwischen der längsten – 12 Uhr – und der kürzesten Erhebung – 2 Uhr – ist die Lücke viel länger als zwischen den anderen Erhebungen. Liegt der Abtastebel in einer dieser Lücken, schlägt die Uhr nicht. Wird das Räderwerk ausgelöst, damit die Uhr schlagen soll, wird der Abtasthebel angehoben und gibt somit das Räderwerk frei und die Uhr schlägt. Die normale Lücke ist nun gerade so lange, dass der Abtasthebel nach dem ersten Schlag wieder abfällt und seiner Funktion nach kommt: er tastet ab, ob unter ihm etwas liegt. Ist dort keine Erhebung, fällt er wieder ganz runter und das Räderwerk wird blockiert. Dies passiert jede halbe Stunde und die Uhr schlägt „Halb“ = ein Schlag. Der Abtasthebel ist durch diesen Vorgang in der Lücke nun soweit vorgerückt, dass er bei erneuter Auslösung aber oben auf der nächsten Erhebung landet und das Räderwerk nicht blockieren kann, bis er wieder in eine Lücke abfällt.

Nun wieder zurück zu der fehlenden Erhebung. Wie erwähnt, gibt es Erhebung Nr. 2 bis Nr. 12, es fehlt also Erhebung Nr. 1. Wenn Sie jetzt an die eben erklärte Vorgehensweise des Halbstundenschlages denken, wissen Sie, warum die Erhebung Nr. 1 fehlt. Genau, sie wird nicht benötigt, weil die Uhr zur vollen Stunde um 1 Uhr ja nur ein Mal schlagen soll. Sie schlägt also nach 12 Uhr drei Mal jeweils ein Mal, bis sie um zwei Uhr wieder zwei Mal schlagen soll. Und dann kommt auch schon die erste benötigte Erhebung.

Diese Technik des Schloßscheibenschlagwerkes wurde aber relativ schnell abgelöst durch das Rechenschlagwerk, denn es gab ein paar Nachteile. Die Uhr war sozusagen dumm, sie schlug immer das, was das Schloßscheibenschlagwerk ihr vorgab. Sie wusste also nicht, ob die geschlagene Zahl mit der angezeigten Zeit auf dem Zifferblatt übereinstimmte. Aus der Zeit stammt übrigens auch die immer noch häufig gehörte Aussage, man dürfe Uhrenzeiger nicht rückwärts drehen. Das hätte nämlich dazu geführt, dass die angezeigte Zeit nicht mehr mit der Schloßscheibe übereinstimmt, da die Schloßscheibe nicht mit zurück dreht. Eine falsche Übereinstimmung konnte auch mal auftreten, wenn die Uhr sich beim Schlagen verschluckt hat und einen Schlag zu viel oder zu wenig geschlagen hat. Oder das Schlagwerk zuerst keine Federkraft mehr hatte, das Uhrwerk aber noch Reserve hatte und weiterlief ohne, dass das Schlagwerk schlagen konnte.

Übrigens ist das Wort auch ein guter Zungenbrecher. Versuchen Sie doch mal hintereinander das Wort Schloßscheibenschlagwerk schnell zu sagen!

Newsletter erhalten

Kurz und knapp möchte ich Sie einladen, Ihren Alltag für einen Moment zu unterbrechen und in die schöne Welt der Uhren einzutauchen.

Sie erfahren Interessantes aus der Werkstatt oder was es Neues in unserer Uhren-Vitrine zu entdecken gibt.

Hin und wieder werde ich mich daher melden, denn auch wenn die Uhren die Zeit nicht langsamer machen können, so schaffen sie es doch immer wieder, sie schön und interessant zu präsentieren.

Lust bekommen?  Einfach anmelden:

Durch die Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und anklicken auf den Button Abonnieren, erklären Sie sich einverstanden den Newsletter von Uhrmacher Plagemann mit Informationen rund um Thema Schmuck und Uhren zu erhalten. Ihre Daten werden nur zum Versenden des Newsletters mit Sorgfalt behandelt, gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

 

 

captcha

Unser Verkaufslokal

 Außenansicht Geschäft


Uhrmachermeister
Michael Plagemann
Hauptstraße 44 - 46
63619 Bad Orb

Tel.: 0 60 52 - 55 33

 

Öffnungszeiten

Montag geschlossen - Werkstatttag

Dienstag bis Freitag:
9:00 - 12:30 Uhr und 14:30 - 18:00 Uhr

Samstag:
9:00 - 13:00 Uhr

Individuelle Terminabsprache ist möglich!

Ihr Weg zu uns

Kontaktformular

captcha