Rundbrief 09 - 2018


HERZLICH WILLKOMMEN ZU MEINEM RUNDBRIEF IM SEPTEMBER

Plagemann

Haben Sie es gemerkt? Im letzten Monat fehlte der Newsletter in Ihrem Postfach. Ich könnte jetzt ein paar private wie geschäftliche Gründe aufzählen, um den Mißstand zu erklären, aber schlußendlich läuft es doch darauf hinaus, dass ich es schlicht und einfach vergessen habe. Ich hoffe, Sie verzeihen mir dieses Mal und haben weiterhin Freude an meinen Zeilen.


Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

es grüßt Sie
Uhrmachermeister Plagemann

 

 

Sinn – der Sportchronograph Modell 144

Sinn144 DiapalDie 144 gehört zu den traditionellen Uhren des Uhrenherstellers Sinn aus Frankfurt. Der Klassiker, der neben der 103 und 140 am längsten im Programm vertreten ist, erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Seine Größe von 41mm macht den Chronographen auch für den schmaleren Arm gut tragbar und ist dennoch eine eindrückliche Erscheinung.

Das aufgeräumte Zifferblatt ist von einer Tachymeterskala umgeben, die zusätzlich eine Pulsometerskala beinhaltet. Zusammen mit den geraden Zeigern ergibt die Optik das Bild des klassischen Chronographen. Dieses Bild wurde in all den Jahren kaum verändert, einzig die Drücker fallen nun mit dem zusätzlichen Ring auf, der einen Drückerschutz darstellt.

Das Valjoux 7750-Automatikwerk, das von Anfang an verbaut wurde, ist heutzutage durch einen Glasboden sichtbar gemacht worden. Optional erhältlich, kann man die Uhr mit der AR-Trockenhaltetechnik mit einer zusätzlich erhöhten Beschlag- und Funktionssicherheit ausstatten. Die Uhr wird heute in zwei Varianten angeboten. Da wäre die 144 St Sa in ihrer klassischen und puren Form oder die 144 St DIAPAL, die mit diversen zusätzlichen Funktionen ausgestattet wurde.

Da ist natürlich der Namenszusatz, die DIAPAL-Technologie zu nennen. Die Sinn-eigene Entwicklung ermöglicht mit der schmierstofffreien Ankerhemmung eine erheblich verlängerte Ganggenauigkeit. Daneben sorgen die AR-Trockenhaltetechnik und die Verwendung des Sinn-Spezialöles für weiteren Schutz und gute Gangergebnisse. Das Öl ist auch wieder eine Sinn-eigene Entwicklung und sorgt für eine Funktionssicherheit bei Temperaturen von -45°C bis +80°C, was eine enorme Bandbreite darstellt.

Eine weitere Funktion stellt der zusätzliche Stundenzeiger in Pfeilform dar, der ein Ablesen einer zusätzlichen Zeitzone auf der 12-Stunden-Basis ermöglicht. Während die reguläre 144 St Sa ein mattschwarzes Zifferblatt aufweist, wird die 144 St DIAPAL mit dem extrem schönen Zifferblatt in grau/schwarz geliefert.

Die DIAPAL-Technik kommt übrigens mit einer 5-Jahres-Garantie einher.

144 St Sa ab 1790.- € (ab 1. September 1850.- €)
144 St DIAPAL ab 2800.- € (ab 1. September 2860.- €)

Sinn – Preise

Es ist jeden September soweit und so auch dieses Jahr.

Es liegt eine neue Preisliste vor, die bei den meisten Uhren auch eine Veränderung mit sich bringt.

Aber, wer schnell reagiert, dem kann ich die ersten September-Tage noch den alten Preis bieten.

 

Angebot: Luminox in Flieder

Luminox 7060Aus meinem Lager biete ich Ihnen heute eine Luminox-Uhr an, die sehr anhänglich ist. Was mir als Händler nicht so wirklich gefällt, ist aber für die zukünftige Trägerin durchaus positiv zu sehen.

Dieser zuverlässige Begleiter durch einen Alltag, der ruhig mal etwas rauer und anstrengender sein darf, wird Ihnen lange gute Dienste leisten. Das kräftige Gehäuse aus Carbon verstärktem Kunststoff steckt so einiges weg. Abgedichtet auf 20 bar und mit einem kräftigen, extra gehärteten Mineralglas versehen, schützt so das Gehäuse das Schweizer Quarzwerk vor den Elementen.

Über die enorme Leuchtkraft der Leuchtmasse in den Zeigern etc., habe ich schon mehrfach geschrieben und geschwärmt. Immer wieder bekomme ich von meinen Kunden diese außergewöhnlich gute Ablesbarkeit bestätigt.

Was diese Uhr aber von vergleichbaren Uhren unterscheidet, ist die Farbgestaltung. Das schwarze Gehäuse und schwarze Zifferblatt wird durch die fliederfarbenen Zeiger, Indices und Zahlen auf der Lünette dezent, aber attraktiv akzentuiert. Attraktiv, anhänglich und gutaussehend – was wünscht man sich mehr von einem Begleiter?!

Jetzt 199.- € anstatt 299.- €.

 

 

Michel Herbelin - Newport Modell 18266

MH Newport 1

Mit der Linie „Newport“, die aus der Leidenschaft der Familie Herbelin für den Segelsport entstand, gelang Michel Herbelin vor über 30 Jahren der internationale Durchbruch.

In dieser Linie integriert findet sich die Damenlinie, die ich Ihnen heute an Ihr Herz bringen möchte. Mit der aktuell so gefragten Größe von 33,5mm, hat die Uhr eine starke Präsenz am Arm. Dazu kommt der Mittelanstoß, der dem Gehäuse optisch etwas Luft zum Band gibt und ein weiterer „Hingucker“ ist.

Für Damenuhren recht untypisch ist das große Datum oben bei der 12-Uhr-Position, was aber schön in das Design integriert und natürlich auch sehr praktisch ist. Letztlich ist auch der kleine Sekundenzeiger in seinem eigenen Zifferblatt ein optisches Schmankerl.

Durch das Verwenden eines Schweizer Quarzwerkes ist die Uhr schön flach und trägt sich sehr angenehm. Das Stahlband läßt sich fein auf den Armumfang einstellen und ist Dank der versteckten Faltschließe mit seitlichen Drückern auch bequem zu bedienen.

 

MH Newport 2Durch abwechselnde matte und polierte Stellen, ist der Auftritt des Bandes schön dezent. Derzeit gibt es fünf Variationen in dieser erfolgreichen Linie.

Sie haben die Wahl von schlicht in Edelstahl mit dem Perlmuttzifferblatt bis hin zu dem eleganten Modell mit Brillanten.

Hier ist das helle Perlmuttzifferblatt mit 10 Diamanten (zs. 0,05 Kt) und die Lünette mit 48 Diamanten (zs. 0,44 Kt) versehen, alles in der Qualität TW/VS.

Dazu gibt es noch zwei Versionen in Stahl mit teilvergoldeten Bandelementen und Gehäuse.

Hier können Sie wählen zwischen der Goldfarbe Gelbgold und Roségold, also kann man auch hier seinen persönlichen Geschmack unterbringen.

Ab 659.- €

 

 

Luminox - Field Automatic Day Date

Luminox 1Luminox 2Mit diesem Namen verbindet man gerne äußerst sportlichen und großen Uhren. Dass es wie immer Ausnahmen gibt, beweist dieses Modell, das mit 43mm zwar keine kleine Uhr ist, aber dennoch alles andere als klobig oder wuchtig wirkt.

Das wunderbar weich gerundete Stahlgehäuse liegt sehr bequem am Arm, auch Dank des dicken, aber doch auch weichen Lederbandes. Dessen helle Naht setzt zudem weitere Akzente, die bestens zu dem Gesamtbild passen.

Das Zifferblatt ist beinahe schon als Retro zu bezeichnen mit den vielen Designelementen. Außen dominieren die großen arabischen Ziffern, die durchgehen von 1 bis 12 gezeigt werden. Nach innen folgt ein silberner Ring mit der Skala von 13 bis 24 Uhr, wobei die 15 dem Tag-Datumsfenster und die 24 dem Firmenlogo zum Opfer fielen.

Schlichte große und gerade Zeiger bieten tagsüber optimale Ablesbarkeit. Sobald es dämmrig oder gar dunkel wird, kommt die technische Besonderheit von Luminox zum Vorschein. Kleine mit Leuchtmasse gefüllte Glasröhrchen erlauben farblich akzentuiert eine hervorragende Nachtsicht.

Die Zeiger und elf Ziffern sind grün, während die 12-Uhr-Markierung in orange einen Orientierungspunkt bietet. Bessere Nachtsicht bietet nur Ihre Taschenlampe. Zusammen mit ordentlichen Dichtungen und der großen verschraubten Krone kommt eine Dichtheit von 10bar heraus.

Das Saphirglas hat eine Antireflexbeschichtung und bietet somit optimalen Schutz und Durchsicht. Innen tickt zuverlässig das bewährte Automatikwerk Eta 2824-2 in gewohnter Manier.

Preis 1050.- €

 

 

Von Privat - Zenith El Primero

Das El Primero-Werk hat Geschichte geschrieben! 

Zenith 2Zenith 1Es ist bereits 1969 auf den Markt gekommen, nur um als das erste Chronographenwerk mit automatischem Aufzug in die Geschichtsbücher zu kommen und zählt heute noch zu den bekanntesten Werken.

Obwohl Zenith der Hersteller ist, war dieses Werk auch mal im Daytona-Chrono von Rolex zu finden gewesen.

Das vorliegende Modell ist in einem wunderschönen Goldgehäuse mit dem hellen Zifferblatt die klassische und feine Uhr. Die drei kleinen Hilfszifferblätter sind klassisch angeordnet, während das Datum zwischen 4 und 5-Uhr einen guten Platz gefunden hat.

Zenith 5Zenith 4Die Drücker sind länglich, fein abgerundet und gut zu bedienen. Technisch ist die Uhr in einwandfreiem 

Zustand und auch optisch findet man kaum Mängel.

Geringe Tragespuren sind am Goldgehäuse nicht ganz zu vermeiden und während das Zifferblatt ohne Makel ist, haben lediglich die Zeiger leichte Schäden.

Alles in Allem eine edle Uhr mit einem guten Namen und Stammbaum.

Hier die Daten:

Marke: Zenith
Modell/Referenz: El Primero / 30.0380.400
Gehäuse/Durchmesser: Gold 750/000 / 38,5mm
Glas: Saphir
Wasserdichtigkeit: 3 bar
Band: Leder neuZenith 3Werk/
Zustand: Kaliber 400 Automatik/ gut
Zifferblatt/Zeiger: versilbert / vergoldet
Kaufdatum: 2000
Zustand: sehr wenig getragen
Besonderheiten: gewölbtes Saphirglas, El Primero Chronometer-Werk
Zubehör: Chronometerzertifikat, alle Papiere und Box

Wert: 5.950.- € 

 

 

Technik

 

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute:   Wie funktioniert die Kraftspeicherung der Zugfeder?

Federhaus offenIm Newsletter vom Juli habe ich das Thema „wie kommt die Kraft in die Zugfeder“ beschrieben. Aber wie es in einem Federhaus aussieht und was dort passiert, ist nun beschrieben. Die Zugfeder wird in der Trommel schon mit Vorspannung eingewunden. In diesem „entspannten“ Zustand liegt sie an der Innenwand des Federhauses mit vielen Umgängen an, oft bis zu 15-fach, mal mehr, mal weniger.

Damit nun die Feder gespannt werden kann, wird sie an den zwei Enden fixiert. An der Innenwand der Trommel ist ein Einschnitt eingefräst, an dem sich die Feder einhängen kann. Dazu hat die Feder ein kurzes Stück gegen die Laufrichtung angenietet bekommen, das sich nun an dieser eingefrästen Kante einhaken kann. In alten Uhren wurde meist eine Nase aus der Trommelwand nach innen getrieben, die der Zugfeder Halt gab.

Da sich dadurch die Feder nicht mehr schön rund einlegen ließ, ist man später zu dieser anderen Lösung gekommen, die der Feder ein gleichmäßiges Arbeiten ermöglicht. Durch das Festhaken an der Innenwand des Federhauses ist die Feder nun daran gehindert, am äußeren Ende durchzurutschen.

Das innere Ende der Feder wird ebenfalls fixiert. Dazu hat man in die Feder ein Loch getrieben, das sich an einer Nase einhängen kann. Diese Nase ist Teil des Federkerns, einer Welle, die durch die Mitte des Federhauses geht und an beiden Seiten herausschaut. Durch diese Welle wird das Federhaus dann auch im Werk positioniert. Nun wieder zurück zur Zugfeder.

Wie im letzten Newsletter beschrieben, wird die Kraft über diverse Räder zu eben diesem Federkern geleitet. Dieser wird gedreht und über die kleine Nase wird die Zugfeder mitgedreht. Sie wickelt sich dadurch um den Federkern auf, bis das äußere Ende erreicht ist und die Feder durch das Einhängen an der Federhausinnenwand gehalten wird. Die Feder ist somit komplett gespannt und man kann die Krone nicht weiter drehen.

Die nun gewonnene Energie durch die gespannte Feder gibt ihre Kraft an das Federhaus ab. Das Federhaus ist außen mit einem Zahnkranz versehen, der wiederum in die fortführenden Räder des Räderwerkes eingreift. Über dieses wird die Kraft dann bis zur Unruh weitergeleitet und die Uhr läuft. Die Energie der Zugfeder baut sich jetzt kontinuierlich ab und im Zuge dessen legt sich die Feder wieder zurück an den Rand des Federhauses.

Hier beschrieben ist die Funktion einer Handaufzugsuhr. Bei einer Automatikuhr ist es ähnlich, da ist nur das äußere Ende der Zugfeder nicht fixiert, sondern rutscht über die Innenwand des Federhauses. Dies geschieht, wenn die maximale Spannung erreicht ist und bei der Handaufzug nun das Ende erreicht wäre. Da eine Automatik aber ständig ohne Unterbrechung Kraft liefert, rutscht die Feder nun ein kleines Stück durch. Dadurch kann sie eine konstante Kraft vorrätig halten und die Uhr läuft, solange sie bewegt wird.

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